A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A

Amateurfunk Technisch-experimenteller Funkdienst mit Fähigkeitsausweis auf zum Teil exklusiv zugeteilten Bändern im gesamten Frequenzspektrum.

Ampere Einheit des elektrischen Stromes.

Antennen-Standorte (GSM-UMTS - Radio-TV)

ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line: sehr schnelle Netzzugangstechnik, bei der Daten über vorhandene Kupfertelefonleitungen zwischen einem Informationsanbieter und einem Teilnehmer [downstream] mit einer Übertragungsgeschwindigkeit bis 8 Mbit/s und in Gegenrichtung [upstream] mit einer geringeren Datenrate bis zu 640 kbit/s übertragen werden können. ADSL wandelt die Daten in analoge, nicht hörbare Frequenzen um. Dadurch kann zusätzlich zur Datenübertragung im hörbaren Bereich telefoniert werden. Die Entfernung zur Vermittlungsstelle ist allerdings auf maximal 6 km beschränkt. www.adsl.com

Alphawellen Frequenz zwischen 7 Hz und 12 Hz. Charakteristisch für tiefe Entspannung kurz vor Erreichen der bewussten Wahrnehmung.

Anlagegrenzwert (NISV) muss an Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN), wo sich Menschen (heute oder in Zukunft) längere Zeit aufhalten können, eingehalten werden.

Athermische Effekte Biologische Wirkungen ohne eine Gewebeerwärmung (Wirkungen im Niedrigdosisbereich).

Akkreditierung Verfahren, in dem eine maßgebliche Stelle formell anerkennt, dass eine Stelle oder Person kompetent ist, bestimmte Aufgaben auszuführen.

B

Basisstation Antennen zur flächendeckenden Versorgung und Weiterleitung der Funktelefonate mit Handys (auf Sendemasten, Hochspannungsmasten, Gebäudedächern, usw.).

Berührungsspannung Spannung zwischen leitfähigen Teilen, wenn diese Teile von einem Menschen oder einem Nutztier gleichzeitig berührt werden. Die Berührungsspannung (touch voltage) ist somit die direkt am menschlichen oder tierischen Körper anliegende Spannung, die den Berührungsstrom (touch current) antreibt. Das Messen der möglicher Berührungsspannungen erfolgt mit Spannungsmessgeräten, deren Innenwiderstand der Körperimpedanz des Menschen, ca.1000W bzw. von Nutztieren, ca.500W entspricht.

Betawellen Frequenz zwischen 13 Hz und 27 Hz. Charakteristisch für den Wachzustand. Stadium der Konzentration, erhöhter Aufmerksamkeit oder Alarmbereitschaft.

Betriebsfunk Nicht-öffentliche Funkdienste für Behörden, Industrie, Gewerbe, Transportunternehmen usw. zu beruflichen Zwecken.

Bio-Installation biologische Elektroinstallation (Elektroinstallation – Hausinstallation – mit auf Kundenwunsch besonders ausgewählten, z.B. abgeschirmten oder entsprechend angeordneten Betriebsmitteln. Dadurch soll der Einfluss der von elektrischen Anlagen und Geräten ausgehenden elektrischen und elektromagnetischen Felder auf den Menschen minimiert oder ganz ausgeschaltet werden. 

Biokompatibilität biologische Verträglichkeit.

Bluetooth Funktechnologie, welche die drahtlose Kommunikation (Sprache, Daten) per Funk, ohne Sichtkontakt zwischen PCs, PC-Peripheriegeräten, Laptops, Organizern, Modems, Mobiltelefonen, digitalen Kameras, Headsets, Maus u. ä. Geräten ermöglicht. Reichweite ca. 10m, Frequenzbereich  2,4 GHz im ISM-Band. Siehe www.bluetooth.com oder www.rohde-schwarz.com/bluetooth).

Blut-Hirn-Schranke Barriere, die das Gehirn vor schädlichen Stoffen schützt.

BUWAL Bundesamt für Umwelt,Wald und Landschaft der Schweiz.

C

CATV (Cable Television) Kabelnetz für Radio und Fernsehen.

CE-Kennzeichnung eines Produkts; besteht aus den Buchstaben CE und weist auf die Übereinstimmung mit allen EU-Richtlinien hin, von denen das gekennzeichnete Produkt erfasst wird. Sie besagt, dass die natürliche oder juristische Person, die die Anbringung durchgeführt oder veranlasst hat, sich vergewissert hat, dass das Erzeugnis alle Gemeinschaftsrichtlinien zur vollständigen Harmonisierung erfüllt und allen vorschriftsmäßigen Konformitätsbewertungverfahren unterzogen worden ist.

CEM Compatibilité Électromagnétique elektromagnetische Verträglichkeit (frz.)

ComCom Eidgenössische Kommunikationskommission: Die ComCom ist eine unabhängige, ausserparlamentarische Behörde, die vom Bundesrat ernannt wird. Die ComCom erteilt die Konzessionen für die Fernmeldedienstanbieterinnen und für die Nutzung des Funkfrequenzspektrums sowie die Grundversorgungskonzessionen. Daneben genehmigt sie die nationalen Nummerierungspläne und den nationalen Frequenzzuweisungsplan, weiter regelt sie die Nummernportabilität und die freie Wahl der Dienstanbieterin für nationale und internationale Verbindungen. Zudem verfügt sie in erster Instanz die Interkonnektionsbedingungen, falls die Dienstanbieterinnen unter sich keine Einigung erzielen. Einige ihrer Aufgaben hat sie an das BAKOM delegiert.

CT1+ - Telefon Analoger Funktelefon- Standard.

CT-2 Cordless Telephone, second generation schnurloses Telefon der zweiten Generation; in einigen europäischen Ländern weit verbreitet, Frequenzbereich: 864…868MHz; höchste ERP: Feststationen: 0,25W, mobile Einheiten: <10mW.

D

DAB Digital Audio Broadcasting: digitales Hörfunksystem; mit gegenüber dem konventionellen UKW-FM-Hörfunksystem überlegener Empfangsqualität, neuartigen Datendiensten und einfacherer Handhabbarkeit.

Dämpfung Verringerung der Höhe (als Ergebnis von Absorption,Streuung oder Filterung) eines elektrischen oder magnetischen Feldes, einer Spannung oder eines Stromes, üblicherweise ausgedrückt in Dezibel [dB]. 

Datenblatt mit Angaben zum Sicherheitsabstand für eine Basisstation (Antennen-Eingangsleistung, Antennengewinnfaktor, Abstrahlrichtung, Antennenart usw.) erhältlich von der Regulierungsbehörde oder vom Betreiber selbst.

dB Dezibel: Einheit, die bei logarithmierten Verhältnisgrößen wie Übertragungsmaß, Verstärkungsmaß, Dämpfungsmaß, Pegel zum Ausdruck bringt. Zum Logarithmieren wird dabei der dekadische Logarithmus verwendet.

DC Direct Current: Gleichstrom.

DCS 1800 Digital Cellular System: Digitales zellulares System; zellulares mobiles Telekommunikationssystem, weltweit im Einsatz. Frequenzbereich: 1,805…1,88 GHz; höchste ERP, Feststationen: 2,5…200 W, mobile Einheiten: 0,25; 1;4W.

DECT Digital European Cordless Telecommunication: drahtloses zellulares Telekommunikationssystem, in Europa weit verbreitet, Frequenzbereich: 1,88…1,96 GHz; höchste ERP, Feststationen: 0,25W, mobile Einheiten: 0,25W).

Deltawellen Frequenz zwischen 0,5 Hz und 4 Hz: Charakteristisch für den Tiefschlaf. Stadium immunstärkender Hormonproduktion (sich gesund schlafen).

Digital In Ziffern, in Schritten darstellend.

DVB Digital Video Broadcasting: von einer international zusammengesetzten DVB-Projektgruppe entwickeltes und standardisiertes Verfahren zur digitalen Übertragung von TV-Signalen.

E

       EHF Extremely High Frequencies: extrem hohe Frequenzen (30…300GHz, Wellenlänge: 1…10mm; Millimeterwellen; 300…3000GHz, Wellenlänge: 0,1…1mm;        Mikrometerwellen).

EIRP Equivalent Isotropic radiated Power: äquivalente isotrope Strahlungsleistung.

Elektromagnetische Beeinflussung electromagnetic interference: Verminderung der Funktionsfähigkeit eines Gerätes, Übertragungskanals oder Systems, die durch eine elektromagnetische Störgröße verursacht wird.

Elektromagnetische Emission Erscheinung,bei der elektromagnetische Energie aus einer Quelle austritt.

Elektromagnetisches Feld (Hochfrequenz) Feldstärke in Volt / Meter (V/m). 

Elektromagnetische Wellen Durch elektrische Geräte gewollt oder ungewollt in den Raum abgestrahlte elektrische Energie.

Elektrosensibilität vegetative Reaktion auf extrem niedrige Feldeinwirkungen; im Zentrum stehen elektromagnetisch hypersensitive Menschen, etwa 10 % der Gesamtbevölkerung, die sich unter dem Einfluss der im Lebensumfeld stets vorhandenen elektrischen und magnetischen Felder in ihrem Wohlbefinden gestört fühlen.

Elektrosmog volkstümliche Bezeichnung für die Gesamtheit der künstlich erzeugten elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder, die im Sinne einer Umweltverschmutzung Menschen, Tiere, Flora und Fauna belasten. Siehe auch EMVU.

ELF Extremely Low Frequencies: extrem tiefe Frequenzen (30…300Hz).

EMC Electromagnetic Compatibility: elektromagnetische Verträglichkeit (EMV).

EMF Abkürzung für Elektromagnetische Felder.

Emission Ausstoß von Strahlen oder Stoffen.
 

EMV Elektromagnetische Verträglichkeit: Fähigkeit einer Einrichtung oder eines Systems , in einer elektromagnetischen Umgebung befriedigend zu funktionieren, ohne unannehmbare elektromagnetische Störgrößen für andere Einrichtungen in diese Umgebung einzubringen.

EMV-FG CH EMV Fachgruppe Schweiz: unabhängige Interessengemeinschaft kompetenter Fachleute im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit.

EMVU elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt: bezieht sich auf die Gesamtheit der Probleme, die durch die Einwirkung elektromagnetischer Felder auf Flora, Fauna und den Menschen entstehen. Nicht sonderlich glückliche aber kaum mehr tilgbare Bezeichnung.

ERC Euroäischer Ausschuss für Funkangelegenheiten.

Erde Im Zusammenhang mit elektrotechnischen Sachverhalten versteht man darunter das mehr oder weniger gut elektrisch leitende Erdreich, das außerhalb des Einflussbereichs von Erdern oder anderen elektrischen Phänomenen keine Potentialunterschiede aufweist.

Erder Leiter der in die Erde eingebettet ist und mit ihr in leitender Verbindung steht oder der in Beton eingegossen ist und mit der Erde großflächig in Berührung steht (Fundamenterder).

ERMES European Radio Message System/Enhanced Radio Message System: Von der Internationalen Fernmeldeunion anerkanntes Funkrufsystem, das hinsichtlich der Übertragungskapazität und des internationalen Roamings leistungsfähiger ist als das POCSAG-Protokoll.

ERP Equivalent radiated Power äquivalente Strahlungsleistung: Sendeleistung, in der Regel bezogen auf einen Halbwellendipol.

ESC Electrostatic Charge: elektrostatische Aufladung.

Exposition einer Emission bzw. Strahlung ausgesetzt sein.

F

Feldstärke elektrisches Feld in Volt/Meter (V/m).

Flugfunk Umfasst sämtliche Funkdienste der Zivilluftfahrt, wie Flugsicherung, Linienflugzeuge, private Motor- und Segelflieger, Ballone und Hängegleiter.

Freizeitfunk Konzessionsfreie Kurzstrecken-Funkdienste für allgemeine Verwendung in den UHF-Bereichen 433,050 - 434,790 MHz (SRD) und 446,00625 - 446,09375 MHz (PMR).

Frequenz (lat.: frequentia, „Häufigkeit“) bezeichnet eine Anzahl von Ereignissen in einer bestimmten Zeitperiode (Besucherfrequenz, Schwingungsfrequenz usw.). In der Elektrotechnik sind das Schwingungen pro Sekunde.

Frequenzangaben zeitliche Veränderung (Frequenz) von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern wird in Schwingungen pro Sekunde ausgedrückt. Die Einheit dafür ist Herz (Hz):

1 Hz (Hertz) = 1 Schwingung pro sec.
1 kHz (Kilo-Hertz = 103 Hz = 1 Tausend Hertz
1 MHz (Mega-Hertz) = 106 Hz = 1 Million Hertz
1 GHz (Giga-Hertz = 109 Hz = 1 Milliarde Hertz

      Frequenzplan Der Frequenzzuweisungsplan enthält die Zuweisung der Frequenzbereiche an einzelne Funkdienste und an andere Anwendungen       elektrogmagnetischer Wellen.

      Frequenzspektrum grafische Ansicht eines Frequenzbereiches: Im allgemeinen wird mit Frequenzspektrum der ganze Bereich der Frequenzen elektromagnetischer       Wellen bezeichnet. Im besonderen kann damit auch der Frequenzbereich einer Uebtragungseinrichtung definiert werden, der weiter in Frequenzbänder unterteilt       werden kann.

Frequenztabelle Auflistung der Frequenzen von 15 Hz bis 300 Ghz.

G

Gammawellen Frequenzen über 27 Hz: Charakteristisch für Angstzustände, Hyperaktivität, Anspannung und Phasen körperlicher Höchstleistung. Wenig erforschter Frequenzbereich, der oft auch den Betawellen zugerechnet wird.

GHz 1 Gigahertz = 1000 MHz oder 1 Milliarde Hertz (Schwingungen pro Sekunde).

GPS Global Positioning System: Ursprünglich für die US Army entwickeltes System, mit dem sich der eigene Standort weltweit auf weniger als zehn Meter genau bstimmen lässt. Zur Ortung dienen 24 Satelliten. Das US-Verteidigungsministerium kann die Genauigkeit der Ortung bestimmen. Derzeit lässt es zivile Nutzung mit begrenzter Genauigkeit zu. GPS wird für die Schiffahrt, den Luftverkehr und immer öfter auch für Auto-Navigationssysteme genutzt.


GSM Global System for Mobile Communications: Globales System für mobilen Funkdienst; zellulares mobiles weltweit angewendetes Telekommunikationssystem in den Frequenzbereichen: 900MHz und 1800 Mhz.

      GSM Störsender Systeme zur Verhinderung der Benutzung von GSM-Mobilfunkgeräten (insbesondere Handys) durch Störung des Signals.

      GSM-Basisstationen Unter der Bezeichnung "GSM-Basisstation" (engl. "base transceiver station", BTS) versteht man alle Funkanlagen (nach dem GSM-      Standard), Antennen und weitere Einrichtungen die an einem bestimmten Platz fest installiert sind und eine oder mehrere Funkzellen versorgen.

H

Handy Mobiles, tragbares Telefon (im nicht deutschsprachigen Ausland "mobil" genannt).

Hertz (Hz) periodische Schwingungen pro Sekunde (Einheit der Frequenz).

HF High Frequencies: Frequenzen im Hochfrequenzbereich (100 kHz bis 300 GHz).

HV High Voltage: Hochspannung.

I

ICNIRP International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection: Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen. 1992 hervorgegangen aus INIRC und IRPA; unabhängiges, wissenschaftlich tätiges Expertengremium, das international anerkannte Empfehlungen auf dem Gebiet gesundheitlicher Risiken durch nichtionisierende Strahlung erarbeitet. www.icnirp.de

IEC International Electrotechnical Commission: Internationale Elektrotechnische Kommission; weltweite Normungsorganisation, die alle nationalen elektrotechnischen Komitees umfasst.

Immission  Aufnahme von Stoffen oder Strahlen.

Immissionsgrenzwert (NISV) muss zwingend überall eingehalten werden, wo sich Menschen aufhalten können.

Ionisierende Strahlung ist diejenige elektromagnetische Strahlung, die genügend Energie besitzt, um die Bausteine von Lebewesen (Atome, Moleküle) zu verändern (zu ionisieren). Zur ionisierenden Strahlung zählen Gamma- und Röntgenstrahlung.

ISDN  Integrated Services Digital Network: diensteintegrierendes digitales Fernsprech- und Fernübertragungsnetz (Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bildern über eine Telefonleitung. Ein digitaler Teilnehmeranschluss besteht aus einem Steuerkanal mit 16Kbit/s [D-Kanal] und zwei Basiskanälen mit jeweils 64 Kbit/s [B-Kanäle].Mit einem solchen Basisanschluss können zwei Dienste gleichzeitig bedient werden, z.B. Telefon- und Faxbetrieb. Für das ISDN-Protokoll existieren eine Vielzahl von nationalen, nicht zueinander kompatiblen Varianten.

ISM-Band Industrial, Scientific, and Medical Band ist ein Frequenzbereich, der nicht der staatlichen Regulierung unterliegt und lizenzfrei für industrielle, wissenschaftliche und medizinische Anwendungen genutzt werden darf. Es müssen lediglich Auflagen bezüglich der Sendeleistung und der Störung benachbarter Frequenzbereiche eingehalten werden.

ISO Name der internationalen Normierungsorganisation.

J

      Jedermannsfunk Konzessionspflichtiger 40-Kanal Kurzstrecken-Funkdienst für allgemeine Verwendung im 27 MHz-Bereich.

K

kHz 1 Kilohertz = 1000 Hz (Schwingungen pro Sekunde).

      Kalibrierung Tätigkeit zur Ermittlung des Zusammenhangs zwischen den ausgegebenen Werten eines Messgeräts oder einer Messeinrichtung oder den von einer       Maßverkörperung oder von einem Referenzmaterial dargestellten Werten und den zugehörigen, durch Normale festgelegten Werten einer
      Messgröße unter    vorgegebenen Bedingungen [nach: Internationales Wörterbuch der Metrologie]. Das Ergebnis einer Kalibrierung kann in einem Dokument       festgehalten werden (Kalibrier-Zertifikat).

L

LAN Local Area Network: Lokales Datennetzwerk.

Leistungsflussdichte (S) Elektromagnetisches Feld, in W/m2 oder nW/cm2 .

LF Low Frequencies: Frequenzen im Niederfrequenzbereich (15 Hz bis 300 GHz).

M

MHz 1 Megahertz = 1 Million Hz (Schwingungen pro Sekunde).

Mikrowellen Elektromagnetische Wellen im GHz-Bereich.

MNC Identifikationscode für ein öffentliches terrestrisches Mobilfunknetz.

Mobilfunk Mobiler Funk, Handy (Mobiltelefone).

Mobilfunk-Antennen-Standorte (GSM-UMTS)

MVNO Mobile Virtual Network Operator: Anbieterin von Mobilfunkdiensten mit Hilfe von Funkinfrastruktur(en) (Antennen) anderer Betreiberinnen, welche diese auf Basis von Zugangsvereinbarungen zur Verfügung stellen.

N

Nationaler Frequenzzuweisungsplan Der nationale Frequenzzuweisungsplan enthält die Zuweisung der Frequenzbereiche an einzelne Funkdienste und an andere Anwendungen elektromagnetischer Wellen.

Nichtionisierende Strahlung (NIS) ist diejenige elektromagnetische Strahlung, die nicht genügend Energie besitzt, um die Bausteine von Lebewesen (Atome, Moleküle) zu verändern. Nichtionisierende Strahlung umfasst:
- UV-Strahlung
- sichtbares Licht
- Wärmestrahlung (Infrarot)
-
Hochfrequenz-Strahlung
- Niederfrequente elektrische und magnetische Felder

NISV Nichtionisierende Strahlungs - Verordnung (gültig ab 1. Februar 2000).

NIS - Fachstelle Behörde, die die Einhaltung der NISV bei Baubewilligungen überwacht, in der Regel auf kantonaler Ebene.

NF Niederfrequenzbereich 15 Hz bis 100 kHz.

Notfunk Konzessionsfreier Funkdienst auf der gesamtschweizerischen Notfrequenz 161,300 MHz (E-Kanal) zur Alarmierung der REGA.

O

      OMEN Orte mit empfindlicher Nutzung (Wohnräume - Büros - ständige Arbeitsplätze, Schulräume und Kindergärten, Pausenplätze - Spitäler, Alters- und       Pflegeheime - eingezonte Kinderspielplätze. An diesen Orten müssen die Anlagegrenzwerte nach NISV eingehalten werden.

P

Pegel Messgrösse (z.B. Spannungs-Pegel, Feldstärke-Pegel, ….).

Potentialausgleich elektrische Verbindung, die die (leitfähigen) Körper elektrischer Betriebsmittel und fremde leitfähige Teile auf annähernd gleiches Potential bringt.

      Pulsung Beim Mobilfunk: periodische Zerlegung der Funksignale (Handy 217Hz, DECT 100Hz, Basisstationen 217-1736Hz). Gilt als Hauptursache der       biologischen Wirksamkeit.

Q

-

R

Radiation Strahlung.

Resonatoren Strukturen, die wie eine Antenne auf elektromagnetische Impulse mitschwingen.

RF Radio Frequency: Hochfrequenz.

S

SAR Specific Absorption Rate: spezifische Absorptionsrate; Maß für die in menschlichen Organen unter dem Einfluss hochfrequenter Felder absobierte Leistung in Watt je kg Organmasse. (siehe SAR-Werttabelle für Handys)

Satellitenbodenstation Bodenstation für die Übertragung von Daten an Satellliten oder für den Empfang von Daten von Satelliten. Die Satellitenbodenstation ermöglicht den Zugang zu den terrestrischen Netzen.

Schnurlostelefon DECT oder CT1+ schnurlose (Funk-) Telefone für Zuhause.

Schutzerdung unmittelbare Erdung nicht zum Betriebsstromkreis gehörender leitfähiger Teile eines Betriebsmittels oder einer Anlage zum Schutz gegen zu hohe Berührungsspannung.

Seefunk Funkdienst auf Hochseeyachten und Schiffen im Grenz-, Kurz- und Ultrakurzwellen- sowie Satellitenbereich.

SRD Short Range Devices: Funkanlagen mit geringer Reichweite. Früher LPD (Low Power Devices).

Standortdatenblatt muss vom Anlagebetreiber für die Baubewilligung bei der Bewilligungsbehörde (i.d.R. Gemeinde) eingereicht werden, wenn die Emmission der Anlage  über einem bestimmten Wert liegt (bei Mobilfunk und WLL über 6 Watt).

Störgröße, elektromagnetische elektromagnetische Größe (Spannung, Strom, Feldstärke), die in einer elektrischen Einrichtung (Komponente, Gerät, System, Anlage) einen unerwünschten Effekt (Funktionsstörung, Alterung, Zerstörung o. ä.) hervorrufen kann. 

Störquelle Ursprung von Störgrößen.

Strahlung Gerichteter Transport von Energie und/oder Materie verbunden mit räumlicher Ausbreitung eines physikalischen Vorgangs.

T

Thermische Effekte Durch Mikrowellen hervorgerufene Gewebeerwärmung.

Thetawellen Frequenz zwischen 4 Hz und 7 Hz. Charakteristisch für Erholung und Entspannung, z. B beim Einschlafen, während der Traumphase und unmittelbar vor dem Erwachen. Stadium für Ideen und Visionen, günstig für Lernen und Merken.

TETRAPOL Terrestrial Trunked RAdio für die Sicherheitsdienste: Speziell für die Anforderungen und Bedürfnisse der Sicherheitskräfte entwickelter Standard für den professionellen Funk.

U

       UHF Ultra High Frequencies: Frequenzen im Ultrahochfrequenzbereich (300…3000MHz, Wellenlänge: 0,1…1m, Dezimeterwellen).

ULF Ultra Low Frequencies: ultratiefe Frequenzen (300Hz…3kHz).

UMTS Universal Mobile Telecommunications System: Mobilfunkstandard, der u. a. eine einzige persönliche Rufnummer für Sprach-, Daten- und Bildkommunikation ermöglicht. Es ist zu erwarten, dass sich im Mobilfunk alles auf diesen Standard ausrichtet. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit liegt bei 2 Mbit/s.

USG Umweltschutzgesetz (Basis der NISV).

UVP Umweltverträglichkeitsprüfung.

V

VHF Very High Frequencies: Frequenzen im Höchstfrequenzbereich (30…300 MHz, Wellenlänge: 1…10 m, Ultrakurzwellen).

VLF Very Low Frequencies: sehr tiefe Frequenzen (3…30kHz, Wellenlänge: 10…100km, Längstwellen).

Volt Einheit der elektrischen Spannung.

V/m: Volt pro Meter: Einheit der elektrischen Feldstärke.

W

       Watt Einheit der Leistung.

WLAN Wireless Local Area Network: englische Abkürzung für drahtloses lokales Netz , welches auch unter RLAN (Radio Local Area Network) bekannt ist. Dieses System bietet eine drahtlose Erweiterung zum lokalem Datennetz (z.B. drahtloser Internet-Zugang im Flughafen für tragbare Computer).

WLL Wireless Local Loop; Direktanbindung der Telefonkunden über Funk anstelle über drahtgebundene Ortsanschlussleitungen.

X

      xDSL x Digital Subscriber Line: HDSL, ADSL & VDSL Gesamtheit von Techniken und Geräten, die für Verbindungen mit hohen Datenraten über eine       Teilnehmerleitung verwendet werden.

Y

-

Z

-